Häufig gestellte Fragen über UFOs -- UFO FAQ

Diese Auflistung repräsentiert die am häufigsten zum UFO Phänomen gestellten Fragen. Wir haben versucht die Antworten einfach zu halten, so dass Studenten und interessierte Personen aller Altersgruppen das Wesentliche dieses sehr komplexen Themas begreifen können. Diese Fragen hängen grundlegend mit dem UFO Phänomen zusammen. Um Informationen über Roswell, Entführungen, oder verwandte Phänomene zu bekommen, wechseln Sie bitte auf diese Seiten. Übersetzung Höflichkeit von Gerald Peters, Deutschland.

Was sind UFOs?

UFOs sind unidentifizierte Flugobjekte, aber niemand weiß wirklich genau was sie sind..Viele Forscher (genannt "Ufologen") haben Theorien darüber, was UFOs sein könnten. Da aber niemand eines im Labor untersuchen kann, bleiben all diese Ideen wirklich nur Vermutungen. Wir können Ihnen eine Definition des Begriffes UFO anbieten, die Ihnen vielleicht brauchbar erscheint, wenn Sie dieses Thema studieren:

Ein UFO ist die mitgeteilte Sichtung eines auf dem Boden oder am Himmel beobachteten Objektes oder Lichtes, dessen Erscheinung, Flugbahn, Aktionen, Bewegung, Licht und Farbe keine logische, konventionelle oder natürliche Erklärung bietet und die nicht nur von den Augenzeugen, sondern auch von Wissenschaftlern oder technischen Experten nach Prüfung der Beweise nicht vernünftig erklärt werden kann.

Wer sieht UFOs?

Alle Arten von Menschen sehen UFOs. Es ist egal, ob sie reich oder arm, gebildet oder ungebildet, jung oder alt sind. Es ist so, dass viele Leute eine UFO-Beobachtung melden, die nicht gerade danach Ausschau halten, wenn sie eins sehen. Die Chancen ein UFO zu sehen sind grösser für Leute, die in einer kleinen Stadt oder auf dem Lande wohnen und die sich dann gerade spät in der Nacht im Freien aufhalten. Obwohl die meisten von uns bei CUFOS persönlich noch kein UFO gesehen haben,sagen einige unserer Kollegen, dass ihr Interesse an UFOs geweckt wurde, als sie in ihrer Kindheit oder als junge Erwachsene ein UFO sahen.

Wonach sehen UFOs aus? Wie schnell bewegen sie sich? Kann ich Bilder von ihnen bekommen?

UFOs kommen in allen Formen und Größen. Manche sind nur kleine Lichtflecken, die sich nach strengen Mustern am Nachthimmel bewegen. Diese werden nächtliche Lichter ( NL ) genannt. Nächtliche Lichter sind nicht so sonderlich interressant, weil die Zeugen nur wenig Details sehen können. Ohne Details können Ufologen nichts Neues lernen. Ferne Objekte, oft Diskus- oder Untertassenförmig, die im Tageslicht beobachtet wurden nennt man Tageslichtdiskus (Daylight Disks = DD). Wenn Ufos sich näher am Zeugen befinden (innerhalb 500 Feet = ca. 170 m) spricht man von "Close Encounters" (Nahebegegnungen). Es gibt drei Typen von Nahbegegnungen (CE´s), bezeichnet als CE-1, CE-2 und CE-3 (Entführungen werden manchmal auch als CE-4 bezeichnet.) Während Nahbegegnungen berichten Zeugen dass sie UFOs gesehen haben, die wie Untertassen, Boomerangs, Kugeln, Diamanten, Zigarren, Dreiecke aussahen oder eine andere seltsame Form besassen. Sie strahlten helles Licht aus, manchmal weiss oder rot, manchmal auch mehrfarbig.

Die beobachtete Geschwindigkeit von UFOs variierte dramatisch. UFOs können längere Zeit bewegungslos verharren um dann augenblicklich mit grosser Geschwindigkeit wegzufliegen--mit Sicherheit viel schneller als konventionelle Flugzeuge. Sie können sich langsam über den Himmel bewegen , oder unglaubliche Manöver, wie rechtwinklige Bewegungen bei unglaublich hohen Geschwindigkeiten vollführen. Wir wissen nicht welche Kraft UFOs antreibt, oder warum sie so manövrierbar sind.

Es gibt einige unzweifelbar echte Bilder von UFOs. Viele sogenannte UFO Fotos sind echte Naturphänomene (wie merkwürdig geformte Wolken) oder Lichteinfall in der Kamera, oder Fehler die bei der Filmentwicklung entstanden. Einige Fotos sind absichtliche Fälschungen von Leuten, die Sie glauben machen wollen, dass sie ein UFO gesehen haben, aus sonstigen Gründen, um schnelles Geld zu machen, oder um einen religiösen oder philosophischen Standpunkt zu untermauern. Einige der besten UFO Fotos wurden 1950 in McMinnville, Oregon; 1954 in Rouen, Frankreich; 1958 an der Küste Brasiliens und 1951 in Lubbock, Texas gemacht. Außerdem gibt es Videoaufnahmen die in der Hudson Valley Region in New York und in Belgien gemacht wurden. Diese Bilder können Sie in vielen Ufobüchern Ihrer lokalen Bibliotheken finden.

Fotos sind kein ausreichender Beweis für die Realität von UFOs, weil sie leicht zu fälschen sind.

Wann wurden UFOs zuerst gesehen?

Viele Ufoforscher meinen dass UFOs schon in der Geschichte zu sehen waren. Da sind viele Mythen, Legenden und Geschichten, die von merkwürdigen Dingen, die am Himmel gesehen wurden oder die vom Himmel kamen um den Menschen bei der Entwicklung der Zivilisation zu helfen. Weil moderne Gelehrte die Fakten dieser Geschichten nicht direkt überprüfen können ist es unmöglich darüber zu entscheiden, ob es sich um die genaue Wiedergabe tatsächlich geschehener Ereignisse handelt. Die meisten Ufologen konzentrieren sich daher auf das Studium von Berichten aus diesem Jahrhundert.

In den 1890 er Jahren beobachteten Menschen in ganz Nordamerika merkwürdig geformte Luftschiffe mit sehr hellen Suchscheinwerfern, die über ihre Bauernhöfe und Dörfer flogen. Manche Leute behaupteten die Luftschiffpiloten getroffen zu haben. Forscher bezweifelten die Echtheit dieser Aussagen. Viele Ermittler meinten die Luftschiffreporte wären Falschmeldungen, die von örtlichen "Lügnerclubs" oder von Sensationsreportern zur Steigerung ihrer Auflage verbreitet worden waren. Ein Paar Ufologen, wie auch immer, sind überzeugt davon, dass diese Luftschiffsichtungen die ersten verläßlichen Ufoberichte in der Geschichte sind.

Während des zweiten Weltkrieges sahen Piloten merkwürdige leuchtende Bälle aus Licht neben ihren Flugzeugen fliegen. Sie nannten diese Lichter "Foofighters" nach einem zu der Zeit bekannten Comicstrip von Smokey Stover. Zuerst dachte das alliierte "Oberkommando", dass es sich bei den Foofighters um geheime deutsche Waffenbekannten alliierte Oberkommando, dass es sich bei den Foofighters um geheime deutsche Waffen oder Überwachungseinrichtungen handele. Erst nach Endedes Krieges kam heraus, dass deutsche Piloten auch die glühenden Lichter gesehen hatten, von denen sie annahmen, dass es sich dabei um amerikanische oder britische Geheimausrüstung handeln würde!

Im Sommer und im Herbst des Jahres 1946 wurden einige ungewöhnliche Flugobjekte über Schweden und Norwegen gesichtet. Ihnen wurde der Name "Geisterraketen" verpasst und es wurde vermutet, dass es sich um geheime russische Waffen handeln würde, die aus dem deutschen Kriegsraketenprogramm entwickelt worden waren. Das schwedische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass 80% der 1000 Geisterraketen als durch Naturphänomene erklärt werden konnten, aber ca. 200 Fälle hierdurch nicht erklärt werden konnten.

Obwohl die Luftschiff- und Foofighterberichte detailreicher und glaubwürdiger als historische Geschichten von am Himmel beobachteten "Wundern" waren, stellten viele Ufologen diese Sichtungen in Frage und akzeptierten sie nicht als echte Ufosichtungen. Als Ergebnis sagten viele Ufoforscher, dass die moderne Ufoera am 24.06.1947 mit der Sichtung des Geschäftsmannes und Piloten Kenneth Arnold begann. Während Arnold sein kleines Flugzeug entlang der Cascade Berge im Staate Washington flog, sah er neun sichelförmige Objekte die Bergkonturen langfliegen. Obwohl er sie nur dreieinhalb Minuten sah, wußte Arnold, dass es sich nicht um reguläre Flugzeuge handelt. Er funkte seinen Bericht und als er auf dem Flugplatz landete, warteten bereits Reporter um ihn zu befragen. Er beschrieb die Bewegungen der Objekte als "wie eine Untertasse die man übers Wasser hüpfen lässt".

Wie kann man eine Fälschung erkennen?

Obwohl in den letzten vierzig Jahren zehntausende von UFOs gesichtet wurden, wurden weniger als 1% als Fälschung entlarvt. In den meisten Fällen waren kompetente Ufoforscher in der Lage, Fälschungen umgehend aufzudecken. Der Haupttyp einer Ufofälschung ist ein Scherzballon, der aus einem flackerndem Licht an einem heliumgefüllten Ballon besteht. Seltener besteht die Gelegenheit eine sorgfältig ausgearbeitete Fälschung aufzudecken, die eine intensivere Forschung erfordert.

Um die Möglichkeit eines gefälschten Ufoberichtes auszuschließen, muss die Glaubwürdigkeit des Zeugen, die Details des Berichts und jeder physische Beweis, besonders Fotos überprüft werden. Die Echtheit und Sicherheit dieser Faktoren muß festgestellt sein bevor ein Forscher den Daten trauen kann. Die Vertrauenswürdigkeit eines Zeugen kann durch Befragen von Nachbarn, Freunden, Bekannten, Mitarbeitern und anderen überprüft werden. Gerade jedem Ermittler muß daran gelegen sein herauszufinden , ob es sich bei der betroffenen Person um einen aufrichtigen, verantwortungsbewußten Menschen oder um einen Witzbold, Streichemacher oder Fälscher handelt.

Der Forscher überprüft den Ufobericht auch darauf, ob darin irgendwelche unglaubhaften Behauptungen oder eklatante Widersprüche enthalten sind. Sind in diesem Bericht zum Bespiel Elemente enthalten, die ähnlich denen sind, die in Science Fiction Romanen enthalten sind oder die so ungewöhnlich sind, dass sie nicht in anderen UFO Berichten erscheinen ? Behauptet der Zeuge das UFO oft gesehen zu haben, obwohl keine anderen Zeugen gefunden werden können? Behauptet der Zeuge, daß wichtige Beweise auf misteriöse Art verschwunden oder von unbekannten "Regierungsagenten" beseitigt wurden? Wenn einige Fakten eine Fälschung nicht ausschliessen lassen, können Sie Zweifel an dem Bericht aufkommen lassen und müssen während der Forschungsarbeit in Betracht gezogen werden.

Letztendlich muss der Ermittler die Möglichkeit einer Veränderung oder Fälschung in Betracht ziehen. Wenn der Beweis gefälscht aussieht, oder wenn er mit sachlicheren Methoden erklärt werden kann, fallen Zweifel auf die Gültigkeit dieses Beweises. Oft kann ein erfahrener Ufologe eine gefälschte Ufoaufnahme auf den ersten Blick erkennen. Hinweise wie ein erkennbarer Unterschied in der Schärfe zwischen dem UFO und Vorder- oder Hintergrundobjekten können auf eine Fälschung deuten.. Aufwertung des Fotos durch Computerbildbearbeitung kann auch benutzt werden um auf Fälschungen zu überprüfen. Bildbearbeitungstechniken können dabei helfen Bindfäden oder Drähte aufzuzeigen und Informationen über die tatsächliche Form, Material und Dichte eines Objektes zu erhalten.

Denken Sie bei jeder Überprüfung daran , dass Sie kritisch an den Beweis herangehen und ihn völlig überprüfen. Je weniger der Beweis auf seine Unzuverlässigkeit überprüft wurde desto größer ist der Schatten des Zweifels über der Ufoerscheinung. Eine Regel die Nagelprobe bei der Überprüfung eines Ufofalles durchzuführen ist, "wenn etwas zu gut aussieht um wahr zu sein, dann ist es meistens auch zu gut um wahr zu sein" . (Dies gilt auch sonst im Leben, nicht nur in der Ufologie) So, Ermittler seien Sie vorsichtig und lassen Sie niemals Ihr kritisches Denkvermögen beiseite.

Wie sehen Aliens aus und wo kommen sie her?

Da wir nicht sicher wissen, dass UFOs Raumschiffe sind, können wir auch nicht sicher sein, dass Aliens Besucher der Erde von anderen Planeten sind. Viele Ufologen meinen dass genug Beweise vorhanden sind, die zeigen dass Ufos wirklich Raumschiffe sind, die von intelligenten Aliens betrieben werden. In den Berichten von Begegnungen mit Ausserirdischen (Nahbegegnungen der dritten Art - CE 3) gibt es eine weite Auswahl von Beschreibungen. Manche Zeugen beschreiben Wesen die sehr menschlich aussahen. Sie sagen sogar, diese Aliens könnten leicht in der Menschenmenge jeder Straße in jeder Stadt dieser Welt untertauchen. Diese Typen von Aliens werden manchmal "die Nordischen" genannt, weil sie den in Nordeuropa lebenden Menschen ähneln. Anderen Berichten zufolge wurden kleine, graue Wesen mit grossen, mandelförmigen Augen und grossen , knollenförmigen Köpfen gesehen. Diese Aliens wurden "die Grauen" genannt. Die Grauen werden auch manchmal in andere Untergruppen unterteilt, die nach anderen körperlichen Charakteristiken wie der Größe gehen. Bei einigen Gelegenheiten sahen Zeugen Kreaturen, die wie Roboter oder Androiden aussahen. Nur in den unglaublichsten Fällen behaupteten Leute, dass sie monsterhafte Kreaturen gesehen hätten, wie sie oft in populären Filmen über Lebewesen aus dem Weltraum gezeigt wurden. (Die Wesen in der Illustration stammen aus dem Buch "Entführung bei Buff Ledge", von Walter Webb.)

Dies sind einige Theorien darüber, woher Aliens kommen, es gibt allerdings keine absolute Sicherheit dafür. Manche spekulieren dass Aliens von anderen Planeten kommen, während andere unterschiedliche Dimensionen annehmen. Die Idee, dass es sich bei den Ufowesen um Zeitreisende aus unserer Zukunft handelt ist eine weitere Möglichkeit. Der interressanteste Hinweis auf die Herkunft der Aliens stammt aus der Entführung von Betty und Barney Hill durch ein UFO. Während der Entführung im Jahre 1961 wurde Betty Hill an Bord eines Ufos eine dreidimensionale Karte eines Sternenhaufens gezeigt. Später zeichnete sie unter Hypnose die Sternenkarte nach. Jahre später stellte ein Schullehrer aus Ohio namens Marjorie Fish viele Modelle von bekannten Sternengruppen aus unserem Teil der Galaxis her und verglich sie mit der Sternenkarte von Hill. Fish traf möglicherweise ein Ziel und kam zu dem Schluß, daß die zwei gezeigten Hauptsterne die beiden Sterne Zeta Reticulum I und II seien. Es ist interessant zu wissen, daß diese Sterne ähnlich der Sonne sind und sehr wohl erdähnliche Planeten im Orbit haben könnten, Planeten die möglicherweise intelligentes Leben hervorbrachten.

Wurden Leute jemals von Ufos verletzt?

Menschen berichteten vereinzelt über Schmerzen oder zugefügte Verletzungen während einer Ufobegegnung oder einer Entführung. Körperliche Efekte inclusive Augenirritationen, Sonnenbrand, Gesichtsverletzungen und Schwäche. Nach dieser Erfahrung können Zeugen unter Albträumen und Angstgefühlen leiden und sie können Persönlichkeitsveränderungen oder eine Veränderung ihrer persönlichen Ansichten über wichtige Dinge des Lebens feststellen. Zeugen, besonders Ufoentführte behaupten später Erfahrungen mit Paranormalem, wie Poltergeistaktivitäten oder die Entwicklung von geistigen Kräften gemacht zu haben.

Eine der berühmtesten Ufosichtungen endete mit der Verletzung von zwei weiblichen Zeugen namens Betty Cash, Vicki Landrum und Frau Landrums Enkel Colby, als sie im Dezember 1980 entlang einer Straße in der texanischen Wüste fuhren. Vor ihnen sahen sie ein riesiges brilliantes Diamantförmiges Objekt aus dessen Boden Flammen schossen. Cash stoppte das Auto und stieg aus um eine bessere Sicht zu haben. Das Objekt strahlte eine intensive Hitze aus, die das Armaturenbrett ihres Autos weich werden ließ. Cash kehrte verängstigt zu ihrem Wagen zurück und sah mit den anderen das Ufo davonfliegen Dabei tauchte eine Schwadron Hubschrauber auf und umkreiste das Ufo. Die Zeugen folgten dem Objekt und den Hubschraubern bis sie in einiger Entfernung verschwanden. Als sie nach einiger Zeit zuhause ankamen, fühlten sich alle krank. Innerhalb einiger Stunden bekamen sie sonnenbrandähnliche Blasen, Übelkeit und Durchfall. Betty Cashs Symptome waren die schlimmsten und sie suchte schließlich medizinische Hilfe auf, wo sie dann als Brandverletzte ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Ihr Arzt kam zu dem Schluß, daß sie Symptome von Verstrahlung aufwies. Die Zeugen verklagten später die Regierung der Vereinigten Staaten, vermutend das diese für ihre Verletzungen verantwortlich war. (Sie hatten die Hubschrauber als zweirotorige Chinook Hubschrauber der US-Army identifiziert.). Das Gerichtsverfahren scheiterte, weil sie nicht nachweisen konnten, daß das Ufo oder die Hubschrauber Eigentum der amerikanischen Regierung waren oder von dieser betrieben wurde.

Untersucht die US-Regierung UFOs?

Gegenwärtig untersucht die Regierung der Vereinigten Staaten offiziell keine Ufosichtungen, es gibt aber einige Fakten die darauf hindeuten, daß verschiedene Regierungseinrichtungen ein geheimes Interesse an dieser Sache beibehalten. Während der letzten vierzig Jahre liefen einige Projekte und Untersuchungen die den Beweis der Existenz von UFOs wenigstens oberflächlich untersuchten. Weil Ufos ein Luftphänomen waren, war die US-Luftwaffe zwischen 1947 und 1969 mit der Organisation verschiedener Projekte zur Untersuchung von Ufoberichten beschäftigt. Das bekannteste war das Projekt "Blue Book" (Blaues Buch), welches von 1952 bis 1969 existierte. Obwohl es in diesen Jahren viele Ufoberichte gab, eingeschlossen viele Sichtungen von Militärund Zivilpiloten und anderem technischen Personal, behauptete die US-Luftwaffe, daß Ufos nicht real seien.Das Militär betrachtete Ufoberichte wirklich nur, weil es glaubte, daß diese dazu benutzt werden könnten um Verwirrung zu schaffen und unsere Geheimdienst-und Nachrichtenverbindungsoperationen zu stören um damit Amerika für überraschende Angriffe auswärtiger Kräfte verwundbar zu machen.

Einige Militärexperten räumten die Möglichkeit ein, daß die Sowjetunion mit Hilfe gefangener deutscher Wissenschaftler Technologien entwickelte, die denen der Vereinigten Staaten weit überlegen sein könnten. Daraus schloss die US-Luftwaffe, daß Ufoberichte überprüft werden sollten, solange diese Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden konnte. Durch ihre Ermittlungen war die Air Force in der Lage, die meisten Sichtungen als Naturphänomene oder falschidentifizierte Flugzeuge zu erklären. Wie auch immer, da blieben hunderte von Ufoberichten die nicht so leicht erklärt werden konnten.

Im Jahre 1966 gab es eine Welle spektakulärer Ufosichtungen überall in Amerika die ausgiebig in der Presse behandelt wurde. Politische Führer, besonders Kongressabgeordnete wurden von ihren Wählern unter Druck gesetzt, die Erklärungen für ihre Sichtungen forderten. Ein Kongressausschuss führte Anhörungen zu den Ufosichtungen durch und übte Druck auf die Luftwaffe aus, um diese Angelegenheit ein für alle mal aufzuklären.

Als Reaktion darauf schloß die Luftwaffe mit der Universität von Colorado einen Vertrag zur Durchführung der endgültigen Erforschung des Ufophänomens-einer Studie die die Ufofrage endgültig zur Zufriedenheit aller klären sollte. Das Projekt wurde von Professor Edward U. Condon geleitet, einem Physiker der negative Ansichten über Leben auf anderen Planeten und die Existenz von Ufos geäußert hatte. Einige Mitglieder der Coloradostudie ( die als das "Condonkomitee" bekannt wurden) beschuldigten Condon, nicht in einer meinungsoffenen und unparteiischen Weise zu handeln und die Studie zu beeinflussen. Trotz des durch die Kontroverse entstehenden Makels, nachdem mehrere Komiteemitglieder gefeuert wurden und der Kongress sein eigenes Ufosymposium organisierte , setzte das Condonkomitee seine Ermittlungen fort und erstellte schließlich einen Abschlußbericht. Das Ergebnis der Studie, geschrieben von Condon ergab, daß die 21 jährige Studie von Ufos nichts zum Stande der Wissenschaft beigetragen hätte und weitere Studien nicht gerechtfertigt sein würden. Kritiker warfen der Studie vor, daß sie nicht ihren eigenen Daten folgen würde und Condons Ermittlungen von Anfang an eine Farce waren. Trotz der Kontroverse um den Condonreport benutzte die Airforce dessen Ergebnisse um das Projekt Blue Book im Dezember 1969 aufzulösen und die Verbindung zum Ufobereich zu trennen.

Trotz der Auflösung glauben viele Ufologen, daß die Regierung weiter Ufoakten anlegt und insgeheim die Überprüfung von Ufosichtungen weiterführt. Deren Glaube wird von der Tatsache gestützt, daß US-Geheimdienste als streng Geheim klassifizierte Dokumente erstellten, die zeigen daß sie Ufoinformationen gesammelt haben. Die Regierung erlaubt der Öffentlichkeit keine Einsicht in diese Dokumente, trotz Anfrage vieler Ufoforscher nach dem Gesetz über die Informationsfreiheit (Freedom of Information Act - FOIA), welches den amerikanischen Bürgern das Recht auf Einsicht in Regierungsdokumente gibt, die nicht die nationale Sicherheit berühren.

Als Antwort auf den Widerwillen der Regierung Ufodokumente freizugeben, begann die Ufogruppe "Ground Saucer Watch" mit legalen Aktionen Einfluß auf die Freigabe der Dokumente von Ufosichtungen über Militärbasen der 70er Jahre zu nehmen. Nachdem Ground Saucer Watch in finanzielle Schwierigkeiten geriet, wurde die Sache von CAUS (Citizens Against UFO Secrecy = Bürger gegen Ufogeheimhaltung) weitergeführt. Obwohl CAUS meinte, daß die Freigabe von offiziellen Ufoinformationen nicht die nationale Sicherheit berühren würde, behaupteten U.S.- Geheimdienste, daß deren Operationen durch diese Freigabe gefährdet werden würden. Selbst als CAUS betonte, daß sie nur Ufoinformationen wolle und keine anderen die US Geheimdienste betreffenden Informationen, lehnte die Regierung unnachgiebig die Freigabe der Informationen ab. Schließlich entschied Bundesrichter Gerhardt Gesell im Sinne der Regierung, die Belange der nationalen Sicherheit wahrend. CAUS protestierte gegen die Entscheidung und behauptete die Anhörung wäre unfair. Besonders wies die Gruppe darauf hin, daß es dem Richter nicht erlaubt war, das Ufomaterial zu überprüfen, obwohl er eine sehr hohe Sicherheitseinstufung besaß. Tatsächlich wurde Richter Gesell nur eine zusammenfassende Erläuterung gegeben, warum die Regierung diese Dokumente nicht freigeben konnte, die als Basis seiner Entscheidung diente. Obwohl CAUS den Fall nicht gewonnen hatte setzen sie ihre Arbeit für die Freigabe von Ufodokumenten der Regierung mit Hilfe des Gesetzes zur Informationsfreiheit (FOIA) fort.

Was ist ein IFO?

Ein IFO ist ein identifiziertes Flugobjekt. Im wesentlichen ist es ein unnatürliches oder von Menschen hergestelltes Objekt, das Leute als UFO gemeldet hatten. Nach Überprüfung der Beweise durch einen geübten Ermittler stellen sich 90 - 95 % aller Ufomeldungen als IFO heraus. Leute melden natürliche, konventionelle Objekte als UFOs, weil sie sie nicht als solche erkennen , hervorgerufen durch unübliche Umgebungsbedingungen, Ignoranz oder einem selten auftretenden natürlichen Ereignis. Zum Beispiel wurde der Planet Venus als UFO gemeldet, weil nicht damit gerechnet wurde, wie hell der Planet in manchen Jahreszeiten scheinen kann. Nah am Horizont befindliche Sterne wurden manchmal als UFO gemeldet, weil atmosphärische Turbulenzen und thermische Schichten (Säulen aus warmer Luft ) sie als wahrer Grund in roten und blauen Farben erscheinen liessen. Sterne scheinen manchmal hin und her zu springen. Dies ist ein psychologisches Problem in dem die Augenbewegung einer Person die Illusion hervorruft, dass sich ein im dunklen beobachtetes helles Objekt bewegt, wenn kein Bezugsrahmen vorhanden ist.

Um zwischen einem UFO und einem IFO unterscheiden zu können, muß ein Ermittler möglichst viele Informationen über eine Sichtung herausbekommen, ohne Zeugen zur Abgabe falscher Angaben zu verleiten. Es ist auch wichtig, dass Ermittlungen schnell nach der Meldung einer Ufosichtung aufgenommen werden, damit alle relevanten Informationen über eine mögliche IFO-Erklärung berücksichtigt werden können.

Es ist bemerkenswert, dass IFO Berichte neben echten Ufoberichten in den letzen zehn jahren abnahmen. Leute melden zum Beispiel meistens nicht mehr die Venus oder Reklameflugzeuge als UFOs. Die Möglichkeit einer Abnahme von IFO Berichten ist einer seriosen Studie würdig und könnte Licht auf die Natur des Ufophänomens werfen. Wenn Ufos Mißdeutungen von natürlichen oder von Menschen hergestellten Objekten sind, wie manche Skeptiker behaupten, warum werden diese Objekte heute nicht mehr als Ufos mißgedeutet ? Wenn Ufosichtungen das Ergebnis psychischer Probleme wären, können wir dann annehmen, daß Leute heutzutage weniger UFOsmelden, weil sie psychologisch gesünder sind? Wenn Ufos ein seltenes oder unbekanntes natürliches Phänomen sind, was passierte in der Entwicklung der Erde, das die Sichtungen abnehmen ließ ? Die Antworten auf diese und andere Fragen mögen die fehlenden Teile zum Ufopuzzle liefern.

Was sind die interessantesten Fälle für Ufologen, um zu studieren?

Die wichtigsten Fälle für das Lernen mehr über UFOs sind diejenigen mit mehreren Zeugen und Berichte, in denen das UFO hinterlässt eine Art physische Spur oder Wirkung. Physikalische Spur Fälle Bodenmarkierungen oder elektromagnetische Effekte Unheimliche Begegnung der zweiten Art (CE-2s) bezeichnet. Wenn ein UFO wird visuell beobachtet und nahm von Radar gleichzeitig wird dieser Fall als Radar-visuelle(RV) Probe katalogisiert.

Einer der berühmtesten CE-2 Fälle traten im Jahr 1971, bei Delphos, Kansas, wo ein Teenager, Ronald Johnson, sah ein beleuchtetes Objekt schweben in der Nähe der Erde. Nachdem das Objekt flog, erschien eine leuchtende Ring an der Stelle. Die Analyse zeigte, dass der Boden hatte erhebliche physikalische und chemische Veränderungen, die für mehrere Monate dauerte unterzogen.

Der berühmteste Fall RV fand im Jahr 1952 über Washington, DC, wo Fluglotsen verfolgt UFOs während ein Luftwaffenpilot berichtet seltsame Lichter sein Flugzeug umgibt. Air Force Intelligence erklärt, dass die Radarbilder und die seltsame Lichter wurden von Temperaturinversionen verursacht werden, lehnen eine Erklärung vielen Wissenschaftlern als unwahrscheinlich.

Eine weitere faszinierende RV Fall ereignete sich am 17. Juli 1957. Ein Air Force Bomber, ein RB-47, wurde von einem UFO 700 Meilen über vier Staaten gefolgt, wie es flog von Mississippi nach Oklahoma. Für eine Stunde und eine Hälfte wurde die Aufgabe durch die Flugbesatzung, durch elektronische Getriebe des Flugzeugs erfasst gesehen, und von Bodenradar verfolgt. Wegen der mehrfachen Zeugen, Radar-Bestätigung, und die Dauer der Sichtung, regieren die meisten UFO-Forscher aus Fehleinschätzung und Radar-Fehlfunktion. Die RB-47 Fall ist noch ungeklärt.

Vor kurzem haben die wichtigsten Radar-Visuelle Fälle aus Belgien, wo dreieckige UFOs wurden von Soldaten und Zivilisten gesehen und auf militärische Radar erkannt zu kommen. Die belgische Luftwaffe hat öffentlich ausgestrahlt Aufnahmen von Radar trackings, die Objekte ein fantastisches Manöver mit unglaublich hohen Geschwindigkeiten, die weit über die Möglichkeiten herkömmlicher Flugzeuge zeigen.

Wo und wann werden Ufos am häufigsten gesichtet? Gibt es Ufosichtungen aus der Nähe meiner Stadt?

Ufosichtungen sind ein weltweites Phänomen, mit Berichten, die aus fast jeder Nation kommen. Aus einigen Ländern werden, wie auch immer, mehr Berichte als aus anderen Ländern geliefert. Besonders viele Ufoberichte kommen aus den Vereinigten Staaten, Argentinien, Brasilien, England, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und Russland. Im Gegensatz dazu stammen, wenn man deren hohe Bevölkerungszahl bedenkt, wenig Berichte aus Mexico, Deutschland und Indien. Niemand ist sich sicher, warum die Anzahl von Ufoberichten von Land zu Land variiert, aber kulturelle, religiöse und politische Faktoren sind vermutlich daran beteiligt.

In den Vereinigten Staaten werden Ufos in jedem Staat beobachtet und deren größte Anzahl kommt aus dem Nordosten und dem Südwesten. Generell ereignen sich Sichtungen in ländlichen Gegenden, kleinen Städten und nahe Militäreinrichtungen. Statistische Analysen zeigen auf, daß Sichtungen meistens um ca. 21.00 Uhr und mit einer zweiten Spitze um ca. 03.00 Uhr morgens auftreten. Ufoberichte verteilen sich gleichmäßig über die Woche, mit Spitzenperioden, die während der Sommermonate, besonders im Juli, auftreten. Seit die moderne Ufoera begann, gab es außerordentlich viele Sichtungen (genannt Wellen) in den Vereinigten Staaten während der Jahre 1947, 1952, 1957, 1966 und 1973.

Um herauszufinden, ob es Ufosichtungen nahe Ihrer Stadt gab, erfordert es einige Untersuchungsarbeit auf Ihrer Seite. Fragen Sie Ihre Verwandten oder Freunde, ob sie ein Ufo gesehen haben. Sie würden überrascht sein, herauszubekommen,wie viele Leute Ufos gesehen haben und nie darüber berichtet haben. Einige Forscher gehen davon aus, daß nur einer von zehn Zeugen tatsächlich seine Beobachtung meldet. Überprüfen Sie Ihre lokale Zeitung, besonders die Ausgaben die während der Jahre der Ufowellen veröffentlicht wurden, auf Artikel und Meldungen aus dem Ufobereich. Viele Bibliotheken halten Sammlungen von alten Zeitungen für Sie zum überprüfen bereit. Und letztlich, lesen Sie so viele gute Ufobücher, wie Sie können. Eventuell entdecken Sie einen Ufobericht aus Ihrer Gegend.

Werden Computer zur Erforschung von Ufos benutzt?

Viele Ufoberichte sind in einer Computerdatenbank namens UFOCAT aufgezeichnet. Die UFOCAT Datenbank wurde während der späten 1960er Jahre als Teil des Condon-Ufoprojektes der Universität von Colorado von Dr, David R. Saunders begonnen. Es wurde bis 1980 von Dr. Saunders und CUFOS weitergeführt. Zu dieser Zeit beinhaltete UFOCAT über 106000 Eintragungen. Das UFOCAT- Projekt war zehn Jahre lang nicht in Aktion, wurde aber kürzlich von Dr. Donald Johnson, einem ehemaligen Partner Dr. Saunders, und von CUFOS- Vorstandsmitgliedern reaktiviert. Ursprünglich auf einem Hauptcomputer gespeichert, kann UFOCAT nun auf einem PC (Personal Computer) weitergeführt werden. Obwohl in der Datenbank viele Fälle aus den achtziger Jahren fehlen, handelt es sich hierbei um die größte Datensammlung von Ufoberichten. Es sind Versuche angelaufen, so viele nichtaufgezeichnete Fälle wie möglich hinzuzufügen. UFOCAT hat Bereiche um Informationen aufzuzeichnen, die dutzende von Berichtsparametern, einschließlich Datum, Ort, Wetter, Anzahl der Zeugen, Auswirkungen auf die Zeugen, Art und Größe des Ufos und Ufomanöver, beinhalten. Es zeichnet keine geschilderten Details des Ufoberichtes auf, stattdessen werden die berichteten Informationen nach einem von Dr. Saunders entwickelten System kodiert. UFOCAT wurde von vielen seriösen Forschern benutzt, um Beispiele von Orten, Zeit und Arten von Ufoberichten zu studieren. UFOCAT Informationen sind nur für seriöse, akademische Gelehrte und Forscher verfügbar.

Wird Radar zur Überwachung von Ufos benutzt?

Obwohl es Fälle gibt, in denen Ufos von Radar erfaßt wurden (Radarvisuelle Sichtung), handelt es sich bei Radar nicht um eine erhebliche Überwachungstechnik der Ufologie. Radar, einschließlich der ausgeklügelten Systeme von FAA und NORAD, hat viele Nachteile, die dessen Wert für die Ufoforschung einschränken. Ein UFO kann zu langsam für eine Entdeckung oder zu schnell sein, um für mehr als ein paar wenige Antennenumdrehungen auf dem Radarschirm zu erscheinen.

Ufos die schweben, oder sich unregelmäßig bewegen, können von einem komplizierten Radarkomputersystem als Hintergrundstrahlung herausgefiltert werden. Auch Flugzeuge die mit Transpondern ausgerüstet sind, können Radarsignale stärker zurückstrahlen als Ziele, die nicht so ausgestattet sind. Häufig sind Radargeräte nur auf Transpondersignale eingestellt. Es ist auch möglich, daß Ufos nicht alle Radarsignale zurückwerfen. Aus Groll über die Unzulänglichkeit von Radar bei der Suche nach Ufos, protokollieren FAA- Aufsichtsbeamte "ungewöhnlichen Luftverkehr" in ihren Operationslogbüchern und eine Radarbestätigung einer Ufosichtung kann bei der Überprüfung eines Berichts und der Details der physikalischen Charakteristik eines Ufos helfen. Ein ernstes Problem für Ufologen ist, daß die FAA Radaraufzeichnungsbänder von Luftverkehr nur zwei Wochen lang aufbewahrt und Computerausdrucke dieser Informationen sehr teuer sein können.

Ergebnis ist, daß Radardaten nur bei umgehend gemeldeten Fällen verfügbar sind. Obwohl selten, ist eine Radarvisuelle Sichtung für die Steigerung des Verständnisses des Ufophänomens wichtiger als dutzende von Berichten über nächtliche Lichter.

Welche Theorien haben Forscher um UFO-Berichte zu erklären?

Es gibt drei generelle Theorien, die versuchen Ufos zu erklären. Sie könnten sein:

  1. das Produkt von intelligenten Wesen;
  2. ungewöhnliche, aber natürliche Phänomene; oder
  3. das Ergebnis der Sehnsucht der Leute nach einem von Mitleid erfüllten oder herausfordernden Glaubenssystem.

Die besonders in Amerika populärste Theorie ist, daß Ufos Raumschiffe sind, gebaut und betrieben von Aliens, die von sonstwo im Weltraum stammen. Einige Forscher verwerfen die Idee, daß sie Weltraumvehikel sind und nehmen an, daß Ufos ein anderer Typ von intelligent kontrollierten Geräten sind. Diese Geräte schaffen möglicherweise ein holographisches Bild, daß Leute für etwas unerklärbares halten, oder sie stimulieren das Gehirn um Halluzinationen zu erschaffen, die die Zeugen als echtes Ufo interpretieren.

Eine weitere Möglichkeit ist, daß das was Leute als Ufos ansehen, Tore oder "Wurmlöcher" sind, die zwei unterschiedliche Teile unseres Raum-Zeit-Kontinuums verbinden und die von intelligenten Wesen benutzt werden, um sich zwischen zwei unterschiedlichen Punkten in der Raum-Zeit zu bewegen. Trotzdem die meisten Anhänger der "intelligenten Wesen Theorie" glauben, daß hinter den Ufos eine Intelligenz steckt, die aus dem Weltraum stammt, glauben andere, daß sie aus einer anderen Dimension oder von der Erde selbst stammen. Wenige Forscher glauben, daß geheime Gruppen von Wissenschaftlern Technologien entwickelt haben, die jenseits der gegenwärtigen Leistungsfähigkeit der wissenschaftlichen Hauptströmung liegen.

Alle diese Ideen, eingeschlossen der "Außerirdischen aus dem Weltraum"- Theorie leiden unter einem Mangel an überzeugenden, eindeutigen und wasserdichten Beweisen. Einzelne, die skeptisch zur Existenz von Ufos stehen, richten ihre Kritik meistens gegen die erste Theorie. Sie argumentieren, daß die enormen Distanzen zwischen Sternen interstellare Reisen nahezu unmöglich machen. Diese Skeptiker halten es auch für sehr unwahrscheinlich, daß die vielen voneinander abweichenden Beschreibungen von Ufos und ihren Besatzungen nahelegen, daß verschiedene Gruppen von Außerirdischen die Erde besuchen. Sie behaupten auch, daß Außerirdische ihre Aktivitäten nicht so geheimnisvoll durchführen würden und sie ihre Anwesenheit offensichtlicher bekanntgeben würden. Letztendlich weisen Skeptiker darauf hin, daß es keinen unleugbaren Beweis gibt, der die Existenz von Ufos beweisen würde, wie z.B. eine wirklich authentische Fotografie oder Metall von einem Ufo.

Die zweite Theorie bekundet, daß Ufos ungewöhnliche Naturphänomene seien. Kugelblitze sind ein Beispiel für ein seltenes und unvollständig verstandenes Phänomen. Anhänger der Erdlichttheorie argumentieren, daß geologische Belastungen in der Erdkruste leuchtende Bälle von ionisiertem Gas produzieren würden, die in die Atmosphäre ausgestoßen werden würden. Sie meinen, daß die Eigenschaften dieses Gases (genannt Plasma) seltsame Efekte auf Leute ausüben könnte, die ihm zu nahe kommen; Plasma könnte Bereiche des Gehirns dahingehend stimulieren, daß lebhafte Halluzinationen(die Grundlage für die Entführungsfälle sein könnten) hervorgerufen werden.

Gegner argumentieren, daß die Erdlichttheorie nicht alle Daten berücksichtigen würde. Sie glauben nicht, daß geologische Belastungen ein Plasma hervorrufen könnten, das Ausmaß, Form und Dauer des beschriebenen Ufos erreicht. Sie bezweifeln auch, daß elektromagnetisch hervorgerufene Halluzinationen eine derart folgerichtige Art von Erinnerungen hervorrufen könnten, wie sie von Entführten berichtet wurden

3. Die dritte Theorie schlägt vor, daß Ufos das Ergebnis von psychologischen oder soziologischen Faktoren sind. Viele Wissenschaftler, besonders die, welche der Existenz von Ufos skeptisch gegenüber stehen, meinen, daß alle Sichtungen Fehlinterpretationen von natürlichen Phänomenen oder konventionellen Flugzeugen sind. Sie sagen, daß diese Fehlinterpretationen das Ergebnis der Ignoranz der Zeugen, deren Gefühlszustand oder deren psychischen Gesundheitszustandes sei,oder von ungewöhnlichen Umweltbedingungen, die deren persönliche Auffassungsgabe nachteilig beeinflussen.

Andere Forscher glauben, daß der Streß und das Durcheinander in der modernen Gesellschaft, das Bedürfnis in vielen Menschen hervorgerufen hat, Kontakt mit Ufos oder Außerirdischen zu etablieren. Sie sagen, daß so ein Bedürfnis existiert, weil die moderne Gesellschaft traditionelle Werte und Religionen aufgegeben hat und dabei Einzelne ihrem Schicksal ohne Ziel und Hoffnung überlassen hat. Durch ihren Glauben an Ufos und technisch höherentwickelte Außerirdische können manche Leute ihren Glauben auf etwas oder jemanden ausrichten, der der Menschheit bei der Lösung ihrer Probleme und der Restauration der Welt helfen kann.

Argumente gegen diese Theorie zeigen auf, daß Zeugen ihre Sichtung gewöhnlich mit einem bestimmten Grad an Präzision und Folgerichtigkeit beschreiben. Ufoberichte von emotionell gestörten Personen sind selten und leicht erkennbar. Wie auch immer gibt es Individuen, die für sich in Anspruch nehmen, daß sie Nachrichten von außerirdischen Wesen erhalten haben, oft durch "channeling" in einem tranceähnlichen Zustand. Dies kommt zweifellos eher durch das Glaubenssystem des Channellers, als durch objektive Quellen, wie dem Ufophänomen.

Jede der drei Theorien hat seine Stärken und Schwächen. Aufgrund der Komplexität des Ufophänomens mag jede wenigstens einen Teil des Geheimnisses aufklären. Nur mehr Forschung und neue Daten werden uns helfen, das Uforätsel zu lösen.

Gibt es intelligentes Leben auf anderen Planeten?

Obwohl das Zentrum für Ufostudien (CUFOS) nicht speziell an der Suche nach intelligentem Leben auf anderen Planeten beteiligt ist, macht die Idee daß einige Ufos außerirdische Raumschiffe sind, diese Frage relevant für die Ufologie. Solange es viele fantasievolle Geschichten über Leben auf anderen Planeten gab, suchten viele Wissenschaftler schon nach intelligentem Leben durch die Benutzung von Radioteleskopen, welche auf den Empfang von Emissionen fortgeschrittener Technologien anderer Zivilisationen ausgerichtet sind. (Projekte die mit der Suche nach extraterrestrischen Intelligenzen befaßt sind, werden unter der Bezeichnung SETI geführt). Eine der ersten organisierten Versuche extraterrestrisches Leben zu entdecken war das Projekr OZMA (benannt nach der Zauberin von OZ), welches von dem amerikanischen Radioastronomen Frank Drake initialisiert wurde. Das Projekt stellte seine Teleskope auf den Empfang von Radioemissionen naheliegender sonnenähnlicher Sterne, wie Tau Ceti und Epsilon Eridani ein. Obwohl nie Signale entdeckt wurden, die die Existenz von intelligentem Leben bewiesen, wurden wertvolle Informationen über das Universum empfangen. Seit Projekt Ozma wurden andere Versuche gemacht extraterrestrische Signale zu empfangen u.a. mit einem der am längsten laufenden Versuche der Ohio State Universität.

Trotz des Mangels an Erfolg in der Entdeckung extraterrestrischer Signale halten die meisten Astronomen die Wahrscheinlickeit für extraterrestrisches Leben für sehr hoch. Diese Schlußfolgerung basiert auf der Drakegleichung, entwickelt von Frank Drake, die sich als einen Weg zur Anregung der Diskussion über die Suche nach außerirdischem Leben begreift. Sieben Faktoren werden für die Gleichung gebraucht um die mögliche Anzahl von technologischen Zivilisationen zu bestimmen, die in der Lage und willig sind, Radiosignale zu senden und zu empfangen. Diese Faktoren beinhalten die Rate der Sternengeburt, Anzahl der Planeten um einen Stern, Planeten mit Leben, unterstützende Umgebung, intelligentes Leben, kommunizierende Gesellschaften und die Lebensspannen von Zivilisationen.

Einige Wissenschaftler haben angefangen über die Möglichkeit zu spekulieren, das extraterrestrische Zivilisationen bereits Kontakt mit jeder anderen Zivilisation aufgenommen haben, besonders in Regionen der Galaxie, in denen Sterne in geringer Entfernung zueinander stehen. Die Aktivitäten dieser sehr fortgeschrittenen kosmischen Gesellschaften könnten von der Erde feststellbar sein, vorausgesetzt der Beweis wird von SETI Projekten gesucht.

Manche Wissenschaftler verwerfen die Idee, daß extraterrestrisches Leben existiert. Eine Position die am besten durch Enrico Fermis Darstellung ausgedrückt wurde (nun bekannt als das Fermi Paradoxon),die aussagt, daß, wenn außerirdisches Leben im Universum existiert, sie ( die Außerirdischen ) hier bereits angekommen sein sollten. Also wo sind sie? Das Argument drückt im wesentlichen aus, daß wenn außerirdisches Leben existiert, wir den Beweis für ihre Existenz bereits haben sollten, weil das Alter der Erde den Außerirdischen genug Zeit gegeben hat, hier anzukommen. Wenn woanders intelligente Wesen existieren, könnten sie mit Sicherheit viele Faktoren von der Kontaktaufnahme mit uns abgehalten haben, oder sie haben sich einfach dafür entschieden es nicht zu tun. Dann besteht wieder die Möglichkeit, daß die Außerirdischen die Erde erreicht haben. Die meisten in SETI Projekte verwickelte Wissenschaftler haben, warum auch immer, kein Interesse an der Überprüfung von Ufodaten als Weg zum Test ihrer Hypothesen gezeigt.

Was sagen Sie zu skeptischen Leuten, die nicht an Ufos glauben?

Das Studium des Ufophänomens sollte nicht vom Glauben abhängig sein. Seriöse Ufologen versuchen nicht Leute vom Glauben an Ufos zu überzeugen, sondern sie versuchen zu zeigen, daß das Ufophänomen, was immer es auch ist, seriöse wissenschftliche Studien verdient. Ein ständiges Problem dem Ufologen gegenüber stehen ist ignoranz zum Thema. Gerade gut geschulte Skeptiker, oft Collegeprofessoren, sind oft unwissend über Beweise für Ufos, über Literatur zum Thema, der geschichtlichen Verwicklung der Regierung und ziviler Ermittler und der Details wichtiger Fälle. Tatsächlich sind seriöse Ufologen oft die besten Skeptiker. Sie verfügen über größeres Wissen im Bereich Ufostudium, zu den Pros und Kontras, als sogenannte "Entlarver (Debunker)".

Skeptiker argumentieren oft dagegen, das Studium von Ufos basiere auf unbewiesenen Annahmen. Sie vermuten, Aliens würden die Erde nicht in so großer Anzahl, wie Ufoberichte es erscheinen lassen, besuchen, oder Leute würden Ufos sehen, weil sie ein religiöses oder emotionales Bedürfnis danach haben. Weil Wissenschaftler Ufos nicht studieren, müßte man annehmen, daß die Beweise mangelhaft seien. In einfachen Worten ausgedrückt, Wissenschaftler studieren generell Themen, die akademisch akzeptabel sind, einen Reichtum an Daten aufweisen und die Finanzierung durch Regierungs- oder private Quellen anziehen.

Für jene, welche skeptische gegen den Wert der Ufoforschung bleiben, sind hier einige Vorschläge:

  • Lesen Sie die seriöse und relevante Ufoliteratur.
  • Lernen Sie über die Ufoermittlungs- und erforschungsorganisationen.
  • Erkennen Sie die Fakten hinter dem Phänomen.
  • Studieren Sie die Daten und verwirren Sie die Fakten nicht mit Spekulationen.
  • Prüfen Sie die Untersuchungsmethoden und Argumente der Skeptiker.

Denken Sie daran, daß ehrenwerter und seriöser Skeptizismus ein Verstehen der Daten, relevanter Wissenschaft und sozialer Forschung und der weltweiten Geschichte des Ufogeheimnisses erfordert.

Was sollten Sie tun, wenn Sie ein UFO sehen?

Als erstes sollten Sie nach anderen Personen rufen, die das Ufo mit Ihnen beobachten. Je mehr Zeugen, desto glaubwürdiger wird der Bericht für die Ermittler sein. Zweitens sollten Sie sehr sorgfältig beobachten. Wenn Sie eine Kamera haben, machen Sie Fotos von dem Ufo, auf denen auch bekannte Objekte im Vorder- oder Hintergrund zu sehen sind. Erinnern Sie sich an so viele Details wie möglich, besonders an die Zeit, Datum, die Dauer und den Ort der Sichtung, die äußere Erscheinung, Form, scheinbare Größe und Entfernung, Lichter, Farbe, Richtung, geschätzte Geschwindigkeit, Flugbahn, Bewegungen, Aktionen, Geräusche und wie Sie es aus den Augen verloren. Drittens, nachdem die Sichtung endet, schreiben Sie so viele Details wie möglich auf. Zeichnen Sie eine Skizze von dem UFO (auch wenn Sie Fotos gemacht haben) und eine Abbildung des Geländes wo sich die Sichtung ereignete. Wenn das Ufo irgendwelche physikalischen Spuren oder Efekte hinterlassen hat, schützen Sie die Beweise, damit Forscher sie untersuchen und analysieren können. Als letztes und am wichtigsten, nehmen Sie Kontakt zum Zentrum für Ufostudien (CUFOS) auf, damit Ihr Bericht aufgenommen werden kann.

Was soll ich machen um ein Ufologe zu werden?

Es ist kein formelles Training erforderlich um ein Ufologe zu werden. Tatsache ist, Ufologie ist weniger eine professionelle Kariere als ein Hobby. Die meisten Forscher studieren und arbeiten auf freiwilliger Basis auf diesem Gebiet und haben sich selbst mit dem Thema vertraut gemacht. Wenn Sie ernsthaft Ufos studieren wollen, müssen Sie die seriöse Literatur über das Thema lesen. Weiterhin sollten Sie jedes Gebiet studieren, daß Sie für lernenswert halten, dies wird Ihnen helfen, die wissenschaftlichen Methoden zu verstehen und Ihr kritisches Denkvermögen zu entwickeln. Es ist unmöglich vorherzusagen, welche Disziplin, ob auf sozialwissenschaftlichem oder auf dem Gebiet physikalischer Wissenschaften, Sie zu einem besseren Verständnis des Ufophänomens führt. Wissen und Perspektive jeden Lernfeldes kann Licht auf das Phänomen werfen. Letztendlich sollten Sie versuchen andere Personen zu treffen, die an Ufos interessiert und bereits mit der Ermittlung und dem Studium beschäftigt sind. Sie könnten Bücher haben, die sie Ihnen leihen und Gutachten von denen Sie abgucken können.